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Inhalte der Basisausbildung "Gestaltberater", Rahmenbedingungen, Ziele, Anwendungsmöglichkeiten...
Lindenblatt
Ziel der Basisausbildung
1. Vermittlung der gestalttherapeutischen Grundkenntnisse in Theorie und Praxis mit Schwerpunkt auf der Praxis,
so dass ein grundlegendes Verständnis der „gestalttherapeutischen Haltung“ gegeben ist
und der Absolvent über die Fähigkeit verfügt, in einem Beratungssetting selbständig gestalttherapeutisch zu arbeiten.

2. Der Absolvent ist vertraut mit den theoretischen Grundprinzipien der Gestalttherapie und verfügt
über Kenntnis der zentralen gestalttherapeutischen Methoden, die er auch in praktischer Ausübung anzuwenden gelernt hat.
Ausbildungsinhalte
Ausbildungsleitung
Ich

Geleitet wird die Basisausbildung vom Diplom-Psychologen und Gestalttherapeuten Andreas Büche,
der seit 2003 in eigener Praxis in Konstanz arbeitet, in Paar- und Einzeltherapien
sowie im Bereich der Gruppen-Therapie und der Supervision.
Zwischen 2008 und 2012 hat er die von ihm konzipierte Basisausbildung
unter dem Dach der Paracelsus-Schule Konstanz geleitet, an der er seit 2004 als Dozent  im Bereich Psychologie  tätig  ist.

Und unter Mitarbeit von...

Frau Jutta Jäger (Gestalttherapeutin, Malerin), die ein weiteres kreatives Element in Form ihrer "Seelenbilder" einbringt
und Frau Jasmin Jäger (Yogalehrerin), die auf die Erfahrung des Hier-und-Jetzt abzielendes Yoga anbietet.
Frau Dipl.-Psych. Helga Möhring führt in die Körpertherapeutische Arbeit ein.

Ausbildungsinhalte
Zertifikat

Die Basisausbildung "Gestaltberater" wird vom Gestalt-Institut Konstanz zertifiziert:
durch ein Zertifikat, in welchem detailliert die erlernten Methoden, erworbenen Theoriekenntnisse
und selbstständig durchgeführten Arbeiten aufgeführt sind.
Ebenso nachgewiesen wird dort der zeitliche Umfang der Fortbildung.

Voraussetzungen für den Erhalt des Zertifikates sind:
Gehaltenes Theoriereferat, Kenntnis wesentlicher gestalttherapeutischer Literatur,
eine selbständig durchgeführte therapeutische Arbeit und die Abschlussarbeit.
Sollten hier wesentliche Voraussetzungen fehlen, wird lediglich eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt.

Der Erhalt des Zertifikates ist Voraussetzung für die Möglichkeit,
am weiterführenden Kurs „Gestalttherapeut“ teilnehmen zu können.

Unter folgendem Link können Sie die
"Inhalte der Basisausbildung, Rahmenbedingungen, zu Erbringendes, Ziele, Anwendungsmöglichkeiten"
als PDF-Dokument einsehen: Beschreibung.pdf

Ausbildungsinhalte
Kursdauer und Ablauf

Der Kurs läuft über ein Jahr an 10 Wochenenden (sieben Mal Samstag und Sonntag; drei Mal Freitagabend, Samstag und Sonntag
Wird durchgeführt einmal im Monat (Samstag, Sonntag bzw. Freitagabend, Samstag und Sonntag)

Dazu kommen 5 Abschlusstage (Schwarzwald)

Zeit (7 reguläre Wochenenden): Samstag von 10.30 – 17.30 und Sonntag von 10.30  bis 17.30 Uhr (mit jeweils einstündiger Mittagspause)
Drei erweiterte Wochenenden: Freitagabend 18.30 bis 21.30 Uhr; Samstag, Sonntag 10.30 - 17.30 Uhr.

Am Samstagmorgen werden vorwiegend theoretische Belange vermittelt.
Der Samstagmittag und der Sonntag sind vorwiegend für praktische Arbeit vorgesehen (mit abschließender Maltherapie).
An den erweiterten Wochenenden (Freitagabend) bringen Frau Jutta Jäger und Frau Jasmin Jäger Maltherapie in Kombination mit Yogaübungen ein sowie Frau Dipl.-Psych. Helga Möhring eine Einführung in Körperpsychotherapie.

Ausbildungsinhalte
Mindestteilnehmerzahl

Der Kurs kommt nur zustande, wenn sich mindestens 6 Teilnehmer für den Kurs angemeldet haben

Ausbildungsinhalte
Ausbildungsinhalte
Theorieinhalte

Die Historische Entwicklung

Gestaltpsychologie
Historische Entwicklung der Gestalttherapie aus der Psychoanalyse
Verwurzelung in den humanistischen Therapieformen


Grundprinzipien

Die Stellung des Selbst
Organismische Selbstregulation
Prozessauffassung
Paradoxe Theorie der Veränderung
Die Bedeutung des Dialogs
Bedeutung der Emotionen
Die Bedeutung des Kontaktes und der Beziehung
Hier-und-Jetzt-Prinzip und Präsenz, Gewahrsein
Gestaltwelle
Psychische Aspekte, das Konzept von Animus und Anima, Schattenaspekte (C.G. Jung)


Kontaktstörungen, Krankheitsbegriff

Kontaktstörungen
Was ist psychische Krankheit?
Verständnis von Neurosen, insbesondere Depression und Narzissmus
Topdog und Underdog


Widerstand und Übertragungsvorgänge in der Therapie, Abwehrmechanismen

Die gestalttherapeutische Sichtweise des „Widerstandes“
Übertragungsvorgänge, Abwehrmechanismen


Die Stellung des Körperlichen in der Gestalttherapie

Psychosomatik (orientiert am psychoanalytischen Modell)
Die Auffassung des Körperlichen, orientiert an James I. Kepner

Spirituelle Gestalttherapie

 

Ausrichtung der GT auf das Hier-und-Jetzt
Bezüge z.B zum Zen-Buddhismus und zur christlichen Mystik (Meister Eckhart - das "ewige Nun")


Therapeutische Interventionen, Therapeut-Klient-Intervention

Therapeut-Klient-Beziehung (insbesondere: Authentizität)
Therapeutische Interventionen


Verwandte Therapieformen

Grundkenntnisse Psychoanalyse
Grundkenntnisse humanistische Therapieformen

Gestalttherapeutische Literatur

Kenntnis dieser Werke ist Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats


F.S. Perls: „Das Ich, der Hunger und die Aggression“
F.S. Perls, R.E. Hefferline, P. Goodman: „Gestalttherapie – Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung“
 James I. Kepner: „Körperprozesse“

 

Methoden (Praxis)

Traum- und Systemaufstellungen
Aufstellungen mit Hilfe der „Sandschublade“
Stuhlarbeit: leerer Stuhl, sowie die Arbeit auf beiden Stühlen
Heißer Stuhl
Skulpturarbeit
Maltherapie in Verbindung mit geführten Meditationen, Phantasiereisen, Imaginationen
Körperbetrachtung
Arbeit mit eigenen psychosomatischen Erscheinungen
Wahrnehmungsübungen
Achtsamkeitsübungen
Stimmliche und sonstige körperliche Ausdrucksübungen
Schattenarbeit
Gestalttherapeutisches Experiment

Einführung in Yoga (Iris-Jasmin Jäger)
Einführung in Körperpsychotherapie (Herlga Möhring)
Einführung in "Seelenbilder-Malen" (Jutta Jäger)

Ausbildungsinhalte
Anwendungsmöglichkeiten

In Verbindung mit der Qualifikation zum „Psychotherapeutischen Heilpraktiker“ im psychotherapeutischen Bereich.

Dann auch grundlegend alle Beratungssettings, die keine therapeutische Arbeit im Sinne des HPGs (Heilpraktikergesetz) erfordern:

Erziehungsberatung, Lebensberatung, Coaching, Fähigkeitstraining, Abhalten spezifischer Workshops,  Managertraining, Traumarbeit, etc.

Wertvoll und unterstützend in allen Berufen, in denen der direkte Kontakt zu anderen Menschen von großer Bedeutung ist.

Und natürlich: zur persönlichen Weiterentwicklung, im Kontakt zu sich und den anderen Wesen der Welt...